Schulseelsorge

Schulseelsorge am Anne-Frank-Gymnasium

 

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Frank Jenschke

 

 

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Rainer Ettenhuber

 

Ein seit dem Frühjahr 2009 neues Standbein in der schulischen Beratung ist die Schulseelsorge. Herr Ettenhuber und ich (Herr Jenschke) haben dazu spezielle Lehrgänge besucht und sind innerhalb der ersten Sitzung des Kriseninterventionsteams von Frau OStDin Wenzl offiziell zu Schulseelsorgern am AFG ernannt worden.

 

Warum Schulseelsorge, wenn es doch schon Schulpsychologie und Schulsozialarbeit gibt? Nun, der Bereich der Schulseelsorge hat drei Funktionen.

  • Zunächst ist der Schulseelsorger Anlaufpunkt wie alle anderen im Beratungsteam. Im Prinzip kann jeder und jede kommen, der/die ein offenes Ohr braucht, Zeit zum Reden oder ganz einfach jemanden, der eine kurze Zeit für sie oder ihn da ist. Das gilt für Schülerinnen und Schüler, Eltern sowie auch für Kolleginnen und Kollegen gleichermaßen. Die religiöse Einstellung ist dabei ohne Bedeutung. Ein seelsorgerliches Gespräch ist kein religiöses Ritual. Das seelsorgerliche Gespräch will vielmehr helfen, Probleme genauer zu fassen oder den momentanen Zustand der eigenen Person besser zu erkennen. Wichtig ist die Ausrichtung: Bei einem seelsorgerlichen Gespräch geht es darum, den Ist-Zustand wahrzunehmen und daraus eine Handlungsmotivation zu entwickeln, die es dem Klienten möglich macht, mit seiner Situation im Alltag zurechtzukommen. Eine Aufarbeitung vergangener Ereignisse im Sinne einer Therapie ist eindeutig nicht Ziel seelsorgerlicher Beratung, sondern gehört zu den Aufgaben der Psychologie.
    Auf Wunsch kann natürlich ein religiöses Ritual – z. B. ein Segen oder ein Gebet – in das Gespräch einbezogen werden.
  • Ein zweites Aufgabenfeld, das an unserer Schule von allen Religionslehrkräften mitgetragen und initiiert wird, ist die Gestaltung des religiösen Lebens an der Schule, sprich von Gottesdiensten, Andachten usw.
  • Der dritte Bereich der Schulseelsorge ist die Vernetzung. Auch die Schulseelsorge sieht sich eingebunden in das Netz der Beratung innerhalb und außerhalb der Schule, d. h., wir vermitteln auch Gespräche mit Fachleuten. Wenn nötig gehen wir sogar zu einem ersten Termin mit, um dem Ratsuchenden zu helfen, die Schwellenangst zu überwinden.

Was für Einzelne gilt, gilt auch für Schülergruppen und Klassen: So bin ich im vergangenen Schuljahr schon von einer Klasse angesprochen worden und veranstaltete letztlich gemeinsam mit der Klasse und Frau Felixberger drei Tage lang ein Klassenteamtraining.

 

Herr Ettenhuber und ich wünschen Euch und Ihnen ein gutes, erfolgreiches und vor allem gesegnetes Schuljahr.

Euer/Ihr F. Jenschke

Kontakt

 

Oft ergibt sich ja ein Gespräch aus der Situation, zum Beispiel am Stundenende oder in der Pause und dann können Herr Ettenhuber und ich entweder gleich oder nach Vereinbarung eines Termins ein ausführlicheres Gespräch anbieten. Ich versuche dieses Schuljahr vor allem in den Pausen präsent, d. h. nicht nur im Lehrerzimmer sondern auch in der Aula erreichbar zu sein. Feste Anlaufpunkte sind zunächst unsere regulären Sprechstunden, die in der aktuellen Sprechstundenliste nachzulesen sind.

Sollten wir trotzdem nicht greifbar sein, dann genügt auch ein Zettel mit Name (u. Klasse) und der Notiz „Bitte um ein Gespräch“ in eins unserer Fächer. Wir kommen dann auf Euch bzw. Sie zu.

Ein Netzwerk entsteht ...

 

 

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Innerschulische Kooperation mit

  • der Schulsozialarbeiterin Frau Felixberger
  • dem Schulpsychologen Herrn Geist
  • dem Beratungslehrer Herrn Völkl
  • den Vertrauenslehrern Herrn Rojacher und Herrn Lauterbach
  • allen Lehrkräften – wenn die Ratsuchenden einverstanden sind

 

Außerschulische Kooperation mit