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Anne-Frank-Gymnasium Erding - Naturwissenschaftlich-technologisches und Sprachliches Gymnasium

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Schulseel­sorge

Schulseelsorge - Dasein, Zuhören, Mitgehen

Schulseelsorge - Was ist das eigentlich?

Da es keine feststehende Definition von Schulseelsorge gibt, auch wenn sie sich natürlich in einem bestimmten Rahmen bewegt, der von den Kirchen vorgegeben ist, finden Sie hier unsere Definition von Schulseelsorge.

Ansprechpartnerin

Im Frühjahr 2009 haben Frank Jenschke und Herr Ettenhuber mit Unterstützung der Schulleitung begonnen, ein schulseelsorgerliches Angebot am Anne-Frank-Gymnasium aufzubauen. Die Tätigkeit ist ehrenamtlich und geschieht im Auftrag der Schulleitung.

Seit Oktober 2011 hat Frau Agnes Albert die Schulseelsorge übernommen.

An dieser Stelle gilt der Dank allen, die unsere Arbeit als Schulseelsorger unterstützen, ganz besonders bei den Kolleginnen und Kollegen aus unserem Beratungsteam. Vielen Dank!

Agnes Albert

Seit dem Schuljahr 2010/2011 gehöre ich zum Lehrerkollegium am Anne-Frank-Gymnasium und unterrichte die Fächer Deutsch und Katholische Religionslehre.

Da mir ein menschliches Miteinander in der Schulgemeinschaft sehr wichtig ist, habe ich in der Nachfolge von Reiner Ettenhuber den katholischen Part in der Schulseelsorge übernommen.

Agnes Albert

Konzeption

Was machen die Schulseelsorger? Warum geht man hin?

  • Als Schulseelsorger sind wir Anlaufpunkt wie alle anderen im Beratungsteam unserer Schule. Im Prinzip kann jeder und jede kommen, der/die ein offenes Ohr braucht, Zeit zum Reden oder ganz einfach jemanden, der eine kurze Zeit für sie oder ihn da ist. Das gilt für Schülerinnen und Schüler, Eltern sowie auch für Kolleginnen und Kollegen gleichermaßen. Die religiöse Einstellung ist dabei ohne Bedeutung. Ein seelsorgerliches Gespräch ist kein religiöses Ritual. Das seelsorgerliche Gespräch will vielmehr helfen, Probleme genauer zu fassen oder den momentanen Zustand der eigenen Person besser zu erkennen. Wichtig ist die Ausrichtung: Bei einem seelsorgerlichen Gespräch geht es darum, den Ist-Zustand wahrzunehmen und daraus eine Handlungsmotivation zu entwickeln, die es dem Klienten ermöglicht, mit seiner Situation im Alltag zurechtzukommen. Eine Aufarbeitung vergangener Ereignisse im Sinne einer Therapie ist eindeutig nicht Ziel seelsorgerlicher Beratung, sondern gehört zu den Aufgaben der Psychologie. Auf Wunsch kann natürlich ein religiöses Ritual – z. B. ein Segen oder ein Gebet – in das Gespräch einbezogen werden.
  • Ein zweites Aufgabenfeld, das an unserer Schule von allen Religionslehrkräften mitgetragen und initiiert wird, ist die Gestaltung des religiösen Lebens an der Schule, sprich von Gottesdiensten, Andachten usw. Von uns Schulseelsorgern speziell werden die Geschichtenlesung im Advent, die Glückwunschkarten zur Konfirmation und die Andacht zum Beginn der Abiturprüfungen organisiert.
  • Der dritte Bereich der Schulseelsorge ist die Vernetzung. Auch die Schulseelsorge sieht sich eingebunden in das Netz der Beratung innerhalb und außerhalb der Schule, d. h., wir vermitteln auch Gespräche mit Fachleuten. Wenn nötig gehen wir sogar zu einem ersten Termin mit, um dem Ratsuchenden zu helfen, die Schwellenangst zu überwinden.

Was für Einzelne gilt, gilt auch für Schülergruppen und Klassen. In Zusammenarbeit mit Frau Felixberger haben wir auch schon Klassenteamtrainings veranstaltet.

Sprechzeit und Kontakt

Oft ergibt sich ja ein Gespräch aus der Situation, zum Beispiel am Stundenende oder in der Pause und dann können wir entweder gleich oder nach Vereinbarung eines Termins ein ausführlicheres Gespräch anbieten.

Darüber hinaus versuchen wir wie jedes Schuljahr vor allem in den Pausen präsent, d. h. nicht nur im Lehrerzimmer sondern auch in der Aula erreichbar zu sein.

Für Sie, werte Eltern, besteht die Möglichkeit zum Gespräch in unseren regulären Sprechstunden, die in der aktuellen Sprechstundenliste nachzulesen sind, sowie nach telefonischer Terminvereinbarung.

Sollten wir trotzdem nicht greifbar sein, dann genügt ein Zettel mit Name (u. Klasse) und der Notiz „Bitte um ein Gespräch“ in eines unserer beiden Fächer. Wir kommen dann auf Euch bzw. Sie zu.