Schirmherren

Ernst Grube

Ernst

1932 in München als jüdisches Kind geboren, lebte Ernst Grube während der Nazi-Zeit viereinhalb Jahre im jüdischen Kinderheim in Schwabing. Nach der Auflösung des Heims kam er zunächst in das Ghetto in Milbertshofen, später in die "Heimatlage für Juden" in Berg am Laim. Im Februar 1945 wurde Grube in das Konzentrationslager Theresienstadt deportiert, von wo er im August 1945 nach München zurückkehrte.

Seit rund 20 Jahren engagiert sich Grube als Zeitzeuge für die Jugend- und Erwachsenenbildung. Der Malermeister ist unter anderem Mitglied des "Fördervereins für Internationale Jugendbegegnung und Gedenkstättenarbeit in Dachau" und der "Vereinigung der verfolgten des Naziregimes" (VVN).

Er wurde von der Stadt München mit der Medaille "München leuchtet - Den Freunden Münchens" in Silber ausgezeichnet.