Bundeswettbewerb Fremdsprachen 2020/21

Film ab! Trotz Lockdown

v.l.: Regine Hofmann, Lilly Angermaier, Lia Petrova, Mascha Thalmaier, Maja Köster, Isabelle Gerbaulet, Alexandra Fimpel, Fiona Huber, Stefana Stancu, Emelie Mühlberger, Madeleine Mathieu, Christine Damoser

Dieses Schuljahr war am Anne-Frank-Gymnasium ein besonderes und deswegen lief auch der Bundeswettbewerb Fremdsprachen etwas anders ab als sonst.

Madeleine Mathieu aus der Klasse 10e nahm am Solowettbewerb teil, der dieses Jahr komplett digital stattfand, und erzielte anerkennenswerte Leistungen.

Beim Teamwettbewerb besteht die Aufgabe darin, als Gruppe in einer oder mehreren Fremdsprachen ein möglichst kreatives und ansprechendes Video mit einer originellen Idee zu drehen - im Lockdown eine äußerst schwierige Sache. Zwei Teams aus zwei 6. Klassen des Anne-Frank-Gymnasiums haben sich dieser Herausforderung gestellt und mit viel Kreativität, Einsatz und unzähligen Videokonferenzen das Unmögliche möglich gemacht  (Link zu einem der Videos).

Fiona Huber, Stefana Stancu und Emelie Mühlberger aus der Klasse 6c haben sich die Pandemie zum Thema genommen. In ihrem in englischer Sprache gedrehten Video tritt das Coronavirus sogar persönlich auf – in einer höchst professionell gestalteten Talkshow.

Eine ganz besondere Idee hatten auch Lilly Angermaier, Alexandra Fimpel, Isabelle Gerbaulet, Maja Köster, Mascha Thalmaier, Lia Petrova und Nina Siemens aus der Klasse 6g. Sie haben ihren Film, der einen Vorfall bei einem Schüleraustausch erzählt, in sage und schreibe sechs verschiedenen Sprachen gedreht: Englisch, Französisch, Russisch, Portugiesisch, Französisch und Latein. Um sich an die Kontaktbeschränkungen zu halten, ist ihnen die perfekte Vorgehensweise eingefallen: sie haben statt mit Schauspielern mit Playmobilfiguren gedreht, die von einer Teilnehmerin zur nächsten weitergegeben wurden (natürlich nach gründlicher Desinfektion), so dass jede eine Szene drehen und ihren Part dazu einsprechen konnte.

Natürlich mussten nach den Dreharbeiten noch der Schnitt, der Ton und einiges mehr erledigt werden – eine Mammutaufgabe, die höchste Anerkennung verdient, aber auch riesigen Spaß macht.

Christine Damoser (Betreuerin des Bundeswettbewerbs)

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