Aktionen und Projekte

Erste-Hilfe Kurs für alle 6. Klassen am 18.10.2017

Die Schulsanitäter gestalteten im Rahmen der Woche der Gesundheit und Nachhaltigkeit am Mittwoch, den 18.10.17, einen Erste-Hilfe-Kurs für alle Schüler der 6. Jahrgangsstufe. An verschiedenen Stationen brachten sie den Schülern bei, wie man verschiedene Verbände und Pflaster bei kleineren Verletzungen anbringt. Sie erklärten ihnen auch, wie man bei ernsteren Situationen einen Notruf tätigt und bewusstlose Personen in die stabile Seitenlage bringt.

Als Ergänzung zum Kurs stellte das BRK Erding einen Rettungswagen samt Sanitäter zu Demonstrationszwecken zur Verfügung.

Die Schüler gewannen durch den Kurs einen Einblick in die Arbeit der Schulsanitäter und lernten spielerisch im Notfall richtig zu reagieren.

Einige Eindrücke des Tages sind unterhalb dargestellt:

Neue Schulsanitäter

Am 10. und 11. Januar 2017 fand ein Erster-Hilfe-Kurs für den Schulsanitätsdienst mit dem Ziel statt, neue Schulsanitäter zu gewinnen und diese für den Einsatz in der Schule zu qualifizieren. Herr Hübner des BRK Erding gestaltete zwei schöne Nachmittage nach dem Prinzip "learning by doing", nach dem die Schüler mit großem Eifer auch handelten.

 

Die neuen Schulsanitäter von links nach rechts: Hinten: Viktoria Scharl, Charlotte Bodenberger, Benjamin Sigel, Benedikt Fritsch, Maximilian Emme Vorne: Theresa Hofer, Jonas Stuhlmacher, Lukas Huber, Adrian Felsner

Alkohol-Präventions-Tag mit Erster Hilfe

Der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zufolge, trinken Jugendliche im Durchschnitt mit 14,8 Jahre zum ersten Mal Alkohol. Deshalb hat das AFG präventiv schon seit Längerem einen Projekttag für die 7. Klassen eingeführt, der zum Ziel hat, Alkohol als Genussmittel und aber auch als Rauschmittel, das in Abhängigkeit enden kann, kennen zu lernen. Zudem treten auch zahlreiche Unfälle im Zusammenhang mit alkoholisierten Personen auf, denen im Rahmen eines kleinen Erste-Hilfe-Kurses begegnet wurde. Der Präventionstag am Montag, den 17.10.16, gestaltete sich als ein bunter Mix aus zahlreichen Workshops: Die Schüler hatten die Möglichkeit sogenannte Rauschbrillen zu testen, die die optische Wahrnehmung verzerrten. Mit einem derartigen „Handicap“ mussten sie einen Parcours absolvieren. Das Gesundheitsamt gestaltete ein Alkohol-Quiz für die Schüler und ausgewählte Biologie-Lehrkräfte gaben einen theoretischen Eindruck, was es bedeutet, wenn man von Prozent und Promille spricht. Die Power-Peers (eine Schülergruppe des AFG, die für Alkoholprävention zuständig sind) bewerteten zusammen mit den Schülern unter anderem Beispiel-Fälle, in denen sie den Grad der Abhängigkeit einer Person von Alkohol abschätzen sollten. Die Schulsanitäter des AFG übten zusammen mit den Schülern im Rahmen eines kleinen Erste-Hilfe-Kurses, wie man verletzte Personen versorgt, bis der Rettungswagen kommt. Dieser kam an dem Tag wirklich noch: Drei Sanitäter des BRK erschienen mit dem Rettungswagen und gaben jeder einzelnen Klasse eine Privat-Führung durch den Wagen und erklärten sehr genau das Inventar.

Wir freuen uns sehr, dass es so viele Lehrkräfte, Schüler und externe Personen gibt, die den Tag mit ihrem großen Einsatz bereicherten. Wir bedanken uns besonders bei: Frau Majer-Escherle (Gesundheitsamt), den Vertretern des BRK, Herrn Lauterbach, Herrn Steinhofer, Herrn Rojacher, Herrn Bauer, den Schulsanitätern und den Power-Peers!

 

Frau Schindlbeck (Betreuerin der Schulsanitäter) und Frau Apostolescu (Beauftragte für Suchtprävention)

 

Unterhalb sind einige Impressionen des Tages abgebildet:

Schulübergreifende Fortbildung mit den Schulsanitätern des Franz Marc Gymnasiums

Am 23.03.2015 fand für die Schulsanitäter des Anne-Frank-Gymnasiums und ihre Mitstreiter vom Franz-Marc-Gymnasium Markt Schwaben eine schulübergreifende Fortbildung am AFG statt. Nach einem gemeinsamen Kennenlernfrühstück hielt Frau Constance Raith einen Vortrag über Frühdefibrillation. Nachdem in Deutschland jährlich 160 000 Menschen am plötzlichen Herztod sterben, ist dies ein sehr wichtiges Thema. Mit dem Vortrag und der anschließenden praktischen Übung mit einem Laiendefibrillator an einer Puppe sollte die Scheu abgebaut werden, im Ernstfall einen solchen zu benutzen. Am AFG gibt es ein solches Gerät ebenso wie an vielen öffentlichen Plätzen. Weiteres großes Thema bei der Fortbildung waren Verletzungen im Chemieunterricht, wozu die Schüler Fallbeispiele darstellten und den optimalen Erste-Hilfe-Einsatz trainierten. Ermöglicht wurde die Durchführung des interessanten und abwechslungsreichen Fortbildungstages durch die finanzielle Unterstützung des Fördervereins am AFG.

Übung mit dem Laiendefibrillator
Schulsanitäter und Juniorhelfer des AFG und FMG

SSD-Fortbildung am Franz-Marc-Gymnasium

Am 22. Januar 2013 wurden unsere Schulsanitäter zu einer Fortbildung am Franz-Marc-Gymnasium in Markt Schwaben eingeladen. Dort hatten sie bei einem gemeinsamen Frühstück die Gelegenheit, die Schulsanis des Franz-Marc-Gymnasiums und die des Gymnasiums aus Grafing kennenzulernen.

Frau Schwefel und Frau Nafziger organisierten ein vielfältiges und abwechslungsreiches Fortbildungsprogramm: Nach einem Fach-Vortrag über Zeckenstiche und die damit verbundene Gefahr übertragbarer Krankheiten wie Borreliose und FSME folgte eine Schulsanitätsrallye mit verschiedenen Stationen wie Fallanalysen, Rollenspiele und Anatomie vorbereitet, die die Schüler im Anschluss mit Begeisterung absolvierten.

Nach einer abschließenden kurzen Besprechung war man sich einig, eine Partnerschaft der Schulsanitätsdienste aufzubauen und künftig im Wechsel Fortbildungen zu organisieren, um diesen gelungenen Vormittag zu wiederholen.

Defibrillator

Schocken kann jeder ... aber die effektive Herzdruckmassage ist entscheidend

Die Firma Amadeus spendete den drei Landkreisgymnasien je einen AED (automatisierter externer Defibrillator) der neuesten Generation.

Herrn Dr. Russ von der Firma Borderzone hat das Kollegium am modernen Zoll-AED ausgebildet. Dieser ist mit Sprachanweisungen ausgestattet und führt den Anwender gezielt durch die einzuleitenden Maßnahmen. Durch die EKG-Analyse berechnet der Defibrillator die angemessene Schockenergie oder verhindert die Auslösung eines Schocks zum falschen Zeitpunkt. Außergewöhnlich an diesem Gerät ist jedoch, dass unerfahrene Laienhelfer durch exakte Messungen bei der Herzdruckmassage unterstützt werden. Druckrhythmus und Drucktiefe werden regelmäßig gemessen und eventuell nötige Korrekturen werden dem Ersthelfer sofort mitgeteilt.