Gesundheit / Nachhaltigkeit

Woche der Gesundheit und Nachhaltigkeit 2021

Das diesjährige Motto für die „Woche der Gesundheit und Nachhaltigkeit“ lautet Achtsamkeit. Zu einem achtsamen Lebensstil gehört beispielsweise eine bewusste Ernährung, weshalb die Fachschaft Biologie in den 9. und 10. Jahrgangsstufen den Film „Essen im Eimer – Die große Lebensmittelverschwendung“ zeigt und diese Thematik anschließend zur Diskussion stellt.

Achtsamkeit bedeutet weiter ein verantwortungsbewusster Umgang mit Rohstoffen und Ressourcen der Erde. Dazu trägt die Schulgemeinschaft unter Leitung der Umweltgruppe durch eine Handysammelaktion bei. Alle abgegebenen Handys werden über die Bücherei Altenerding an Missio in München weitergeleitet, von wo aus man sie einer Wiederverwertung oder einem Recyclingprozess zuführt. Für jedes Handy erhält Missio einen Anteil des Erlöses, der wiederum in die Arbeit der Missio-Projektpartner fließt.

Achtsamkeit heißt außerdem Verantwortung zu übernehmen für den Schutz der Umwelt. Daher führen wir in der Woche der Gesundheit und Nachhaltigkeit eine Müllsammelaktion durch. Ausgestattet mit Greifzangen und großen Müllsäcken halten die SchülerInnen in Vertretungsstunden Ausschau nach Unrat rund um das Schulhaus und im angrenzenden Stadtpark. Durch diese Aktionen machen wir uns einen achtsamen Umgang mit der Umwelt sowie ein nachhaltiges Konsumverhalten bewusst.

Eva-Maria Heilmaier

Woche der Gesundheit und Nachhaltigkeit 2018

Erste-Hilfe-Tage

Der Schulsanitätsdienst gestaltete am 15. und 19. Oktober 2018 zwei Tage für die sechsten Klassen im Zeichen der Ersten Hilfe. Die Schulsanitäter bereiteten dazu verschiedene Stationen vor, die alle Schüler/-innen durchliefen: Die Rettungskette, die stabile Seitenlage, Inhalt einer Sanitäter-Tasche und das Anlegen verschiedener Verbände. Zudem durften sie einen Rettungswagen besichtigen, den die Malteser zur Verfügung stellten. Herr Cako, der Einsatzleiter der Malteser Erding, beschrieb den Schülern sehr anschaulich die nötigen Maßnahmen bei Unfällen unterschiedlicher Art. Dafür wollen wir uns ganz herzlich bei den Maltesern Erding bedanken!

Sandra Hauf (Betreuerin des Schulsanitätsdienstes)

Das Fach Sport

Im Rahmen dieser Woche, die jedes Jahr stattfindet, konnte wieder der renommierte Tanzlehrer Arthur Faiß als externer Experte gewonnen werden, der zusammen mit den Schülerinnen der neunten und zehnten Jahrgangsstufen eine ganz außergewöhnliche Sportstunde bestritt: Die Schülerinnen wurden auf eine kleine Reise ins Innere ihres eigenen Körpers geschickt und bekamen sportliche Aufgaben rund um die Körperwahrnehmung.

Selbst erfahrene Sportlehrerinnen unserer Schule gingen aus dieser Stunde mit einem neuen Körpergefühl und der Erkenntnis heraus, dass es auch im stressigen Schulalltag kleiner Refugien bedarf, wo man sich um sich selbst kümmert.

 

Für die Fachschaft Sport, I. Weisath (Fachbetreuerin Sport)

Vortrag von Jochen Ebert

Im Rahmen der Woche der Nachhaltigkeit am Anne-Frank -Gymnasium Erding teilte der ehemalige Schüler Jochen Ebert seine vielseitigen Erfahrungen unter anderem als Manager bei Danone in Saudi Arabien, Europa und Indien mit den Schülerinnen und Schülern der Q11 und Q12. In Bangladesch entwickelte er sogar in Kooperation mit der Grameen Bank des Friedensnobelpreisträgers Muhammad Yunus ein Social Business Modell für die Milchindustrie. Trotz einiger Rückschläge erlebte er in z.B. in dem typisch bangladeschischen 15.000 Einwohner Dorf Bogou viele wunderbare Momente bei der erstmaligen Vermarktung von Joghurt. Aktuell setzt der Vater von 6 Kindern seine Kreativität als Unternehmensberater und Gründer des Erdinger Start- Ups Happy Coco, mit dem Ziel der Vermarktung einer veganen biologisch erzeugten Joghurtalternative mit Kokos. Zudem fördert er zusammen mit seinem früheren indischen Fahrer ein Projekt, das in Wohnheime für indische Studentinnen investiert. Abschließend gab er den begeisterten Zuhörern noch folgende Botschaften für ihr künftiges Berufsleben mit: Es muss keinen Konflikt zwischen Social und Business geben, das Entwickeln von wichtigen Skills ist erfolgsentscheidend und die Spaß – Geld Balance muss mittelfristig stimmen.

Gisela Pompl (Fachschaft Wirtschaft/Rech)

„Schneller Kick oder gesunder Genuss?“

Gesundes Frühstück statt Deutsch, Erste-Hilfe-Kurs statt Mathematik, Faire Schokolade statt Geographie. Im Rahmen der „Woche der Gesundheit und Nachhaltigkeit“, einer Initiative des Bayerischen Staatsministeriums für Bildung und Kultus, fanden in der Woche vom 15.10.18 bis zum 19.10.18 zahlreiche Projekte zu diesen Themenbereichen statt, um bei den Schülern ein Bewusstsein für eine gesundheitsförderliche und nachhaltige Lebensweise zu schaffen. Dieses Jahr stand die Aktionswoche unter dem Motto „Schneller Kick oder gesunder Genuss?“, wobei der Fokus auf der Suchtprävention lag. In diesem Zusammenhang bot die Kulturschule Leipzig für die 7. und 9. Jahrgangsstufe des Anne-Frank-Gymnasiums das Theaterstück „Voll? – Voll daneben!“ an, das den Alkoholkonsum und seine Folgen thematisierte. Die 7. Klassen gingen zusammen mit den Power Peers, Schülern aus höheren Jahrgangsstufen, die am AFG Projekte zur Suchtprävention durchführen, in einer Nachbesprechung noch tiefer auf die Problematik ein: Wie entsteht eigentlich eine Sucht? Welche Auswirkungen hat Alkohol auf die Wahrnehmung? Und können auch Smartphones oder Fast Food süchtig machen? Das Thema „Gesundheit“ wurde auch in weiteren Projekten aufgegriffen. So wurde für die 6. Klassen ein Erste-Hilfe-Kurs angeboten. Die Zehntklässler beschäftigten sich im Biologieunterricht unter dem Motto „Slow versus fast food“ mit „Bewusster Ernährung“. Welche Rolle Bewegung für ein gesundes Leben spielt, konnten die 9. und 10. Jahrgangsstufe bei einer Veranstaltung von Artur Faiß erfahren, der Pilates als eine Möglichkeit für effektive Körperarbeit vorstellte. Getreu dem Motto „Schneller Kick oder nachhaltiger Genuss?“ stand jedoch nicht nur eine gesundheitsförderliche, sondern auch eine nachhaltige Lebensweise im Fokus der Aktionswoche. Den Schwerpunkt bildete dabei der „Fair Trade“-Tag am 17.10.18. Dieser begann mit einem gemeinsamen nachhaltigen und gesunden Klassenfrühstück. In Projekten zum fairen Umgang mit Genussmitteln setzten sich die Schüler darüber hinaus mit kritischen Fragen auseinander: Was hat eine Tafel Schokolade mit Kinderarbeit zu tun? Wie weit ist eine Jeans schon um die Welt gereist, bis sie in unserem Kleiderschrank landet? Und wer sind eigentlich die Gewinner und die Verlierer einer globalisierten Welt? Neben diesen Veranstaltungen drehte sich in der Aktionswoche auch der Unterricht immer wieder um die Themen „Nachhaltigkeit und Gesundheit“, um bei den Schülern ein echtes Bewusstsein für einen verantwortungsvollen Umgang mit sich selbst, ihren Mitmenschen und der Umwelt erlangen.

StRin Katharina Stadler