Bewusstlosikkeit und Ohnmacht

Ohnmacht

Manche Menschen fallen regelmäßig in Ohnmacht. Die Ursachen sind meist harmlos und beruhen auf einer Überreaktion des vegetativen Nervensystems auf Aufregung, Schmerz, Angst oder Freude.
Bei einer Ohnmacht weiten sich die Blutgefäße und das Blut sackt in die Beine ab. Dadurch wird das Gehirn zu wenig mit Blut versorgt; es kommt zu einem kurzzeitigen »Blackout«.

Einfacher Trick gegen Ohnmacht
Wenn Sie die ersten Anzeichen einer Ohnmacht spüren, kreuzen Sie die Beine und spannen die Bein- und Gesäßmuskeln kräftig an. Dies drückt die Venen wieder zusammen und verhindert, dass das Blut in die Beine absackt. Nach wenigen Sekunden steigt der Blutdruck. Das reicht in dem meisten Fällen aus, eine drohende Bewusstlosigkeit zu verhindern oder für mehrere Minuten aufzuhalten.

Bei Ohnmacht sollte ein anderer die Beine des Betroffenen hochlegen, damit das Gehirn wieder mit Blut versorgt werden kann.

 

Bewusstlosigkeit

Ohnmacht ist im Allgemeinen harmlos, wenn sie nicht länger als eine Minute andauert. Von da an gilt sie als Bewusstlosigkeit, welche lebensbedrohlich ist und deshalb unbedingt der Notarzt verständigt werden muss.

Anzeichen:
Keine Reaktion auf Ansprache bzw. Bewegen des Körpers.

Maßnahmen: 
Wenn der Atem normal ist, dann stabile Seitenlage.
Falls nicht, Herz-Lungen-Wiederbelebung und den Notarzt rufen.

 

Atemkontrolle

  • Atemwege freimachen durch Neigen des Kopfes nach hinten bei gleichzeitigem Anheben des Kinns.
  • In dieser Position wird die Atemkontrolle durch Sehen, Hören und Fühlen durchgeführt:

     

    • Sehen, ob der Brustkorb sich hebt und senkt
    • Ohr über Mund und Nase des Betroffenen legen und hören, ob Atemgeräusche vorhanden sind
    • Dabei mit der Hand prüfen, ob Luftstrom des Betroffenen fühlbar ist