Konzept der Schulsozialarbeit

Beschreibung

Konzept

Das Projekt "Soziale Beratung" orientiert sich fachlich weitgehend an den Konzepten der Schulsozialarbeit in den USA. Das heißt, der Schwerpunkt liegt tatsächlich in der Beratung von Eltern, Schülern und Lehrkräften, in der Aktivierung von Ressourcen und - im Bedarfsfall - in der Vernetzung weiterführender Hilfen.

Einzelfallhilfe

Ratsuchende treffen mich auch ohne Termin zuverlässig zu bestimmten Kernzeiten in meinem Büro an der Schule an. Längere Beratungsprozesse bedürfen selbstverständlich zeitlicher Planung. Dies geschieht über Terminvereinbarungen, die außerhalb meiner Sprechzeiten von den Sekretärinnen übernommen werden. In dringenden Fällen bin ich über das Büro der 'Brücke' oder auch über meine Mobilfunknummer erreichbar. Die Schülerinnen und Schüler können in begrenztem Umfang auch während der Unterrichtszeit zu mir kommen. Dies wird ausdrücklich von Schulleitung und Kollegium gebilligt, ja sogar angeregt, wenn es dringenden Gesprächsbedarf gibt.

Die Anbindung an die Schule, die für die Kinder und Jugendlichen einen wesentlichen Teil ihrer Lebenswirklichkeit darstellt, ermöglicht einen niederschwelligen Zugang. Außerdem ist Schule der Ort, an dem Probleme und Sorgen der Schüler zuerst sichtbar und damit auch bearbeitbar werden. Voraussetzung hierfür ist ein Lehrerkollegium, das meine Arbeit nicht nur duldet, sondern mich aktiv einbezieht in Beobachtungen und Gespräche und seinerseits bereit ist, eine 'sozialpädagogische Sicht' auf bestimmte Phänomene zuzulassen. Danke für die tolle Zusammenarbeit!

Arbeit mit Klassen

Neben der Einzelfallhilfe stellt die Arbeit mit Klassen einen weiteren Schwerpunkt meiner Arbeit dar. Diese beginnt in der 5. Jahrgangsstufe, wo im ersten Halbjahr ein dreiteiliges Programm zum 'Sozialen Lernen' durchgeführt wird. Ziel ist, den Kindern das Zusammenwachsen zu erleichtern, ihre konstruktive Konfliktfähigkeit zu schulen und sie anzuregen, die sozialen Prozesse innerhalb der Klasse bewusster wahrzunehmen. Aus diesem Grund sind auch die jeweiligen Klassleiter an diesen Lerneinheiten beteiligt.
Des Weiteren führe ich auch gruppenpädagogische Maßnahmen durch - quer durch alle Jahrgangsstufen - wenn es von der Klasse oder auch den Lehrkräften gewünscht wird. Mögliche Anlässe sind z. B. anhaltende Konflikte zwischen mehreren Schülern oder Ausgrenzung Einzelner.

Kooperation

Ich verstehe mich sowohl als Bindeglied zwischen den einzelnen Mitgliedern der Schulfamilie, als auch zwischen Schule und externen Fach- und Beratungsstellen. Meine Kooperationspartner innerhalb der Schule sind Schulleitung und Lehrerkollegium, der Schulpsychologe Alexander Geist, der Elternbeirat und die Klassenelternsprecher, die SMV, die Streitschlichter, die Schulseelsorge und die Mitarbeiter der Hausaufgabenbetreuung.


Ich danke an dieser Stelle allen, die mit ihrer Arbeit, durch finan­zielle Zuwendung, fachlichen Rat und kollegiale Unterstützung meine Arbeit begleiten und ermöglichen, dass auch in Zukunft Schule ein Ort des Lernens und der gegenseitigen Hilfe sein kann.

Angelika Felixberger

letzte Aktualisierung: 14.2.2017